Viele Eigentuemer glauben, ihre alten Heizkörper seien nicht für eine Wärmepumpe geeignet. In den meisten Fällen stimmt das nicht. Oft reicht der Tausch weniger Heizkörper und ein hydraulischer Abgleich – förderfähig und wirtschaftlich sinnvoll.
Der häufigste Irrtum. Die meisten Bestandsgebäude haben überdimensionierte Heizkörper, die auch bei niedrigeren Vorlauftemperaturen ausreichend Heizleistung bringen.
Eine Wärmepumpe arbeitet am effizientesten bei 35–55 °C Vorlauftemperatur. Große Radiatoren und Flächenheizkörper schaffen das problemlos.
Jedes Grad niedrigere Vorlauftemperatur spart ca. 2,5 % Stromkosten. Die richtige Heizkörperwahl macht den Wärmepumpenbetrieb wirtschaftlich.
Im Rahmen einer Heizungsmodernisierung werden Heizkörperanpassungen als Nebenkosten voll gefördert – bis zu 70 % Zuschuss.
Sie möchten wissen, was für Ihre Immobilie möglich ist?
Jetzt kostenlose Einschätzung startenJe nach Raumsituation kommen verschiedene Lösungen in Frage.
Moderne Plattenheizkkörper mit großer Abstrahlfläche. Funktionieren ab 40 °C Vorlauf. Optisch schlank und einfach nachzurüsten.
In Erdgeschoss und Bad oft sinnvoll. Dünne Aufbaulösungen (nur 20–30 mm) ermöglichen die Nachrüstung auch im Bestand.
Überdimensionierte Guss- oder Stahlradiatoren funktionieren häufig weiter. Ein hydraulischer Abgleich optimiert die Leistungsverteilung.
Einfamilienhaus in Sachsen, Baujahr 1975. Von 12 Heizkörpern mussten nur 4 kleine Konvektoren in Bad und Flur gegen Flächenheizkörper getauscht werden. Die restlichen 8 Radiatoren arbeiten problemlos mit der Wärmepumpe.
EFH, Bj. 1975, teilgedämmt, 140 m²
4 von 12 (nur kleine Konvektoren)
Gesenkt von 70 °C auf 50 °C
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Kostenlose Einschätzung anfordernDer Fachbetrieb berechnet den Wärmebedarf jedes Raums und prüft Ihre bestehenden Heizkörper.
Welche bleiben, welche müssen getauscht werden? In der Regel bleiben 60–80 % der Bestandsheizkörper.
Einzelne Heizkörper werden getauscht. Anschließend erfolgt der hydraulische Abgleich für optimale Verteilung.
Die Wärmepumpe arbeitet mit niedrigen Vorlauftemperaturen – maximale Effizienz, minimaler Stromverbrauch.
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